[Bilimsel Haber] Malatya Kent Tarihi ile ilgili yeni bir kitap

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14 Nis 2007 Cmt 06:16:06 EEST


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Bernd Andreas Vest'in, Melitene (Malatya) kenti tarihi uzerine
hazirladigi 1920 sayfalik eser Almanya'da yayimlandi.

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Bernd Andreas Vest,
Geschichte der Stadt Melitene und der umliegenden Gebiete. Vom Vorabend
der arabischen bis zum Abschluß der türkischen Eroberung (um 600-1124).
Hamburg: Verlag Dr. Kovac�, Feb. 2007.

Melitene, jetzt (in Fortführung einer älteren, ursprünglicheren
Tradition) Malatya, ist heute eine Millionenstadt am oberen Euphrat im
Südosten der Türkei. Die Siedlung und die für die griechische Form
Melitene namengebende Hochebene im Taurusgebirge lagen von alters her im
Übergangsbereich zwischen den Ländern und Völkern Südostanatoliens und
Nordwestmesopotamiens, Nordsyriens und Nordostanatoliens, d.h. vor allem
Armeniens.

Der spätestens seit neolithischer, dann hethitischer (2. Jahrtausend
v.d.Z.) und spätassyrischer Zeit (1. Jahrtausend v.d.Z.) bewohnte Platz
wuchs nach einer Neubegründung als Legionslager im Römischen Reich
(70/71 d.Z.) bis in spätrömisch-frühbyzantinische Zeit zu einer
bedeutenden Provinzstadt (der Cappadocia), dann Provinzhauptstadt (der
Armenia Minor 297/337, Armenia II 378/86, Armenia III 536, Armenia I
591) an.

Diese breit angelegte Gesamtdarstellung behandelt die Geschichte der
Stadt, der melitenischen Ebene und der sie im Westen (wo ihre sämtlichen
fünf ursprünglichen Provinzstädte lagen) und den anderen
Himmelsrichtungen umgebenden Gebiete bis ins frühe 12. Jahrhundert. Nach
einem bis zum Ende der spätrömisch-frühbyzantinischen Zeit (um 600/30)
geführten Abriß wird der byzantinisch-muslimische Grenzkrieg von der
arabisch-islamischen Invasion (ab 636) an behandelt, d.h. vor allem die
Zeit der Umayyaden (ab 660) und 'Abbasiden (ab 750) und ihrer
halbselbständigen Lokaldynastien (wie z.B. der al-Aqta' von Melitene und
der Hamdaniden von Aleppo). Mit der rhomäischen Wiedereroberung der
Stadt (934) und der vollständigen Wiederinbesitznahme der umliegenden
Gebiete (bis 969/70) folgt das Jahrhundert der erneuerten byzantinischen
Herrschaft (bis um 1071). In der Mitte des elften Jahrhunderts setzt der
Ansturm der türkmenisch-oguzischen Türken ein, der -- nach einem
Zwischenspiel unter den armenischen Fürsten und Stadtherren Philaretos
Brachamios und Gabriel von Melitene (um 1071 bis 1101/02) -- den
endgültigen Übergang unter türkische Herrschaft (Danis,mendiden 1101/02,
Rumseldschuken 1106 und erneut Danis,mendiden 1124) bringt.

Die Darstellung der Geschichte Melitenes erfolgt auf der Grundlage
zahlreicher Quellen -- und dies möglichst anhand des
originalsprachlichen Texts -- vor allem in den Hauptquellensprachen
Griechisch, Arabisch, Syrisch (Syroaramäisch) und Armenisch, wozu gegen
1100 noch das Mittellatein der Kreuzzugsteilnehmer tritt. Es werden
soweit möglich sämtliche der Geschichtsschreibung zugänglichen Bereiche
berücksichtigt: neben der politisch-militärischen namentlich die
Religions- und Kirchengeschichte (und darin besonders diejenige der
byzantinischen chalkedonensisch-melkitischen Reichskirche und der
monophysitischen sogenannten syrisch-orthodoxen Jakobiten) sowie die
Verwaltungs- und gelegentlich die Wirtschaftsgeschichte, jeweils vor dem
Hintergrund der Geschichte des byzantinischen Reichs und der
verschiedenen islamischen Reichsbildungen.

Bernd Andreas Vest, Jahrgang 1968, Studium u.a. der Orientalistik
(Semitistik), Byzantinistik und Alten Geschichte in Mainz, Paris und
Frankfurt am Main; 1991 Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen
Volkes; Promotion 2001. Seitdem externer Mitarbeiter am Orient-Institut
der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft, Beirut; Mitarbeiter am
Projekt Syria im Rahmen der Tabula Imperii Byzantini (TIB) des Instituts
für Byzanzforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften,
Wien; Lehraufträge an den Universitäten Mainz und Frankfurt am Main.
ISBN-10: 3830025750
ISBN-13: 978-3830025757

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